The Tribe Germany

Eine Welt ohne Erwachsene.
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 Betreff des Beitrags: Re: Straßen
Ungelesener BeitragVerfasst: 9. Sep 2015 16:57 
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Tauschhändler
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"Würde jeder so denken, hätten die Leute bald niemanden mehr dessen Barmherzigkeit sie ausnutzen könnten, hm?", antwortete Lukas als die Blondine meinte, er solle das nächste mal besser nicht anhalten. "Heutzutage gibt es genug Probleme um die man sich Gedanken machen kann, da braucht es nicht noch einen selbstsüchtigen Fahrer..."
Der Kreis der Schaulustigen schien sich immer enger zu ziehen, plötzlich schien es Lukas zu viel zu werden. Er richtete das Wort auf eine wahllose Gruppe: "Wir haben genügend Kugeln für alle, kein Grund sich vorzudrängeln!" Lukas war kein Freund von Drohungen, er hoffte das zumindest diese kleine, versteckte dafür sorgte die Jugendlichen von etwaigen dummen Gedanken abzuhalten.

Als sie fragte warum er sie mitnehmen wolle, lächelte er. "Vielleicht aus dem selben Grund, aus dem ich dich nicht einfach überfahren habe. Gerade weil ich dich nicht kenne, hab ich keinen Grund fies zu dir zu sein und dich jetzt hier zwischen den ganzen Leuten alleine zu lassen..." Erneut schaute er sich um. "Ein Van und ein paar bewaffnete Männer halten sie auf Abstand... Ob das dir alleine auch gelingt wage ich zu bezweifeln."


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 Betreff des Beitrags: Re: Straßen
Ungelesener BeitragVerfasst: 10. Sep 2015 20:37 
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Edelstein
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Nach ein paar Minuten der Unterhaltung der beiden wurde es plötzlich lauter. Tonica vernahm seine Worte deutlich und wurde noch aufmerksamer. "Wir haben genügend Kugeln für alle, kein Grund sich vorzudrängeln!" Aha, die hier waren also nicht nur zum Spaß da. Sie wollten wahrscheinlich Streit. Man sollte sie definitiv nicht aus den Augen lassen. Tonica frage sich ob wohl die Dragons und Phönixe schon von den neuen Gästen in Nürnberg wussten. Wer weiß? Vielleicht waren sie für Informationen ganz dankbar? Vielleicht konnte man für ein paar Infos etwas für die Edelsteine rausschlagen. Definitiv wenn die hier bewaffnet waren und damit auch noch drohten war es keinen der beiden großen Tribes egal. Sowohl die Dragons als auch die Phönixe würden das interessant finden wenn wohl auch aus anderen Gründen. Die Dragons weil sie ihre Macht nicht verlieren wollten bei den Phönixen um den Frieden zu sichern. Die Frage jetzt war nur wo sollte Tonica zuerst hin?

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 Betreff des Beitrags: Re: Straßen
Ungelesener BeitragVerfasst: 14. Sep 2015 12:48 
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Tribelose
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„Wie Du meinst.“ entgegnete Charlie nachdem ihr Gegenüber ihrem gutgemeinten Rat mit moralischen Worten entgegentrat. „Hoffentlich wird’s dir nicht zum Verhängnis.“ fügte sie hinzu und verzog das Gesicht zu einem schiefen, freudlosen Lächeln. Ihr Bruder hatte eine ähnliche Sicht auf die Dinge gehabt. Während sie wie eine Fahne im Wind war und immer den leichtesten, unkompliziertesten Weg gewählt hatte, war er stets darauf bedacht gewesen, das Richtige zu tun. Ganz gleich wie sehr ihn diese Entscheidungen auch in Bredouille gebracht hatten, er hatte sie reinen Gewissens gefällt und anschließend mit den Konsequenzen gelebt. Wahrscheinlich war das auch das Geheimnis oder aber man schafft sein Gewissen, wenn das überhaupt möglich war, einfach ab. Schwache Menschen, wie sie, die egoistische Entscheidungen fällten waren eine schlechte Kombination. Des Öfteren drohte ihr alles über den Kopf zu wachsen. Sie bereute, im Gegensatz zu ihrem Bruder, viele ihrer Entscheidung und tat sich schwer, mit den Konsequenzen und den Schuldgefühlen zu leben. Manchmal wünschte sie, es gäbe einen Knopf, der die Gefühle einfach ausschaltete, denn was hatte ihrem Bruder sein großmütiges, rechtschaffenes Verhalten schon eingebracht? Während sie zumindest auf freiem Fuß war, saß er in einer Gefängniszelle der Dragons ein. Ob es das wirklich wert gewesen war?
Die Worte des Fremden holten sie zurück in die Gegenwart, woraufhin Charlie sich umschaute. Ihre Augen huschten von einem Gesicht zum nächsten. Seine Worte schienen zumindest den einen oder anderen Schaulustigen zum Nachdenken anzuregen. Doch wer wusste schon, was in den Köpfen anderer Menschen wirklich abging? Gerade in den heutigen Zeiten! Doch was interessant zu wissen wäre, wäre die Antwort auf die Frage, ob er bereit war, seine Drohung wirklich wahrzumachen? Unbedingt herausfinden wollte sie es jedoch nicht. Zumindest nicht solange sie mitten auf der Straße stand und ein perfektes Ziel abgab! Sie vermutete jedoch, dass in ihm weit mehr steckte als er nach außen hin preisgab. Wie gesagt, die anständigen, netten Leute waren in der Regel nicht reich, zumindest nicht in Zeiten wie diesen.

Ihr Blick ruhte einen momentlang auf ihm. Charlie kam nicht darum herum anzuerkennen, dass er durchaus Recht hatte, mit dem was er sagte. „Hm.“ machte sie ehe nach und nach ein Schmunzeln auf ihrem Gesicht erschien, um sein freundliches, nachsichtiges Lächeln zu erwidern. „Gut, ich komme mit.“ sagte sie und setzte sich langsam in Bewegung. Während sich ihre Hand an den Türgriff legte, blickte sie zur Seite. Erst jetzt konnte sie das komplette Ausmaß seiner Begleiter richtig sehen. Zuvor waren Teile von ihnen, von ihrer ursprünglichen Position aus, von der Größe des Vans verdeckt worden.
„Wow. Wer zum Teufel bist Du?“ fragte sie nachdem sie sich auf den Beifahrersitz gesetzt und den Sicherheitsgurt angelegt hatte ungläubig. Er musste ein echt hohes Tier sein oder aber die Sachen, die der Van geladen hatte, waren ausgesprochen exklusiv und wichtig. Allerdings vertraute man diese auch nicht jedem dahergelaufenen Trottel an und stellte ihm auch noch eine kleine, sehr gutausgestattete Armee zur Verfügung! Neugierig warf sie einen Blick über ihre Schulter. Allerdings konnte sie nicht viel erkennen, da alles feinsäuberlich in Holzkisten oder Pappkartons verstaut worden war. Auf jeder von ihnen prangte das Symbol der Tauschhändler - der rote Fuchskopf. „Und woher kommt ihr?“ fügte sie fragend hinzu. Sie kannte sich zugut in Nürnberg aus, um mit hundertprozentiger Sicherheit ausschließend zu können, dass sie das Symbol hier schon einmal gesehen hatte.

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 Betreff des Beitrags: Re: Straßen
Ungelesener BeitragVerfasst: 14. Sep 2015 17:54 
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Tauschhändler
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Lukas nickte nur als die Blondine dann zusagte mitfahren zu wollen. Nach einem letzten, kontrollierenden Blick über die Schaulustigen stieg auch Lukas zurück auf den Fahrersitz seines Vans. "Lukas.", antwortete er auf die Frage nach seinem Namen ohne dabei auf ihren Ansatz von 'Begeisterung' einzugehen. Er selbst sah sich nicht als jemand der ein "WoW" verdient hätte, zumal ihm das Zeug im Van nicht gehörte und er fest davon ausging, das der Anhang, den ihm Lares mitgab, wohl kaum eine Sekunde zögern würde auch ihn zu erschießen sollte die entsprechende Aufforderung dazu kommen.
Er lies den Motor an. "München." Lukas wusste nicht wie viel man hier von außerhalb Nürnbergs mitbekam, deshalb belies er es einfach beim 'Geburtsort' der Tauschhändler. In Wirklichkeit kontrollierte der Tribe rund um Lares bereits den Handel zahlreicher Städte zwischen München und Nürnberg - aber danach hatte sie ja nicht gefragt.

"Verrätst du mir auch deinen Namen?" Der komplette Konvoi setzte sich wieder in Bewegung, verlies die Menschentraube und lies die Schaulustigen hinter sich. "Ich weiß nicht viel über Nürnberg aber sind funktionierende Fahrzeuge hier wirklich so besonders?" Natürlich wusste Lukas das Fahrzeuge, vorallem fahrtüchtige zu einem Luxusgut geworden sind aber hin und wieder sah er schon auch andere, neben seinem eigenen. Gerade die großen Tribes, allen voran ihre Anführer, stellte gerne ihre Überlegenheit damit da - und Lukas konnte sich nicht wirklich vorstellen das die Führer dieser Stadt so viel bescheidener als ihre 'Amtskollegen' sein sollen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Straßen
Ungelesener BeitragVerfasst: 15. Sep 2015 11:24 
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Edelstein
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Tonica traute ihren Augen kaum. Stieg das Mädchen doch tatsächlich mit in den Van. Ziemlich leichtsinnig wie Tonica fand immerhin waren beide einander fremd wie es den Anschein hatte. Es dauerte nicht lang und der Van fuhr erneut los auch die "Armee" zog weiter Richtung Dragon Gebiet. Tonica zog schmunzelnd eine Augenbraue hoch. Na wenn das mal kein Fehler war. Maxim und seine Männer waren sicherlich nicht gerade scharf drauf eine neue Armee in Ihren Gebiet zu beherbergen. Doch sei es drum ihr selbst konnte das egal sein. Sie entschied sich dafür erstmal ihren eigenen Leuten von den Neuigkeiten zu berichten ehe sie zu den Phönix oder Dragons ging. Und so machte sie sich auf Richtung Heimat.

tbc. Einkaufszentrum - Eingangshalle

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 Betreff des Beitrags: Re: Straßen
Ungelesener BeitragVerfasst: 18. Sep 2015 11:50 
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Tribelose
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„München?“ hakte Charlie erstaunt nach ehe sie beeindruckt mit dem Kopf nickte. „Ich bin irgendwie noch nie aus Nürnberg rausgekommen.“ gestand sie ihm während sich der Van samt seiner Begleiter langsam wieder in Bewegung setzte. „Noch nicht einmal bevor alles dem Bach runtergegangen ist. Wie is’n das da so? Wie hier?“

„Charlie.“ entgegnete sie, nachdem Lukas sie nach ihrem Namen gefragt hatte, knapp während sie im Seitenspiegels des Vans, die immer kleiner werdende Menschenmenge nachdenklich beobachtete. Nachdem sie aus ihrem Sichtfeld verschwunden waren, lehnte Charlie sich wieder zurück und atmete tief durch. Ihre Augen betrachteten einen momentlang das Armaturenbrett. Gott, wie lange hatte sie schon nicht mehr in einem Auto gesessen? Ihre Familie hatte niemals ein Auto besessen. Diesen Luxus hatte sie sich schlichtweg nicht leisten können. „Hast Du’s dir selbst beigebracht? Also das Fahren, meine ich.“ fragte sie in die Stille, die sich für einen Augenblick über sie gelegt hatte, hinein.

„Ja, schon irgendwie.“ antwortete Charlie auf Lukas seine Frage, ob funktionierende Fahrzeuge in Nürnberg etwas Besonderes waren. „Es gibt Autos, ein paar, aber nicht viele. Doch niemand wäre so dumm die zu überfallen.“ fügte sie hinzu. „Nicht das es eine bessere Idee wäre Euch zu überfallen, aber...“ Charlie hielt für einen kurzen Augenblick inne ehe sie ihren Satz zu Ende brachte. „...na ja. Du weißt ja, wie die Menschen sind.“ Sie presste die Lippen zusammen und zwang sich zu einem leichten Lächeln. „Wo möchtet ihr denn hin? Ich könnte Euch hin navigieren? Als kleines Dankeschön fürs Mitnehmen sozusagen.“

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 Betreff des Beitrags: Re: Straßen
Ungelesener BeitragVerfasst: 19. Sep 2015 15:11 
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Tauschhändler
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"Mach dir nichts draus, geht vermutlich den meisten so.", erwiderter Lukas als Charlie meinte sie hätte Nürnberg noch nie verlassen. "Bis vor ein paar Wochen gab es für mich auch nur München." Er zuckte mit den Schultern.
"Ich bin heute erst in Nürnberg angekommen, hab noch nicht so wirklich eine Idee wie es um die Situation hier steht... In München gab es ziemlich lange Chaos... Zu viele Tribes die nichts besseres zu tun hatten als sich gegenseitig in den Arsch zu treten um sich später "Anführer der Stadt" nennen zu dürfen oder so." Lukas legte einen kurze Pause ein, warf kurz einen kontrollierenden Blick in den Rückspiegel und sprach dann weiter. "Naja, es kam wie es kommen musste. Sie gingen sich an die Gurgel und haben sich damit selbst aus dem Spiel genommen. Seitdem ist es eigentlich ziemlich ruhig in München, man kann dort relativ in Ruhe leben." ... Lukas warf einen kurzen Blick auf seine Beifahrerin und richtete diesen dann wieder auf die Straße. "Und Nürnberg? Wie ist die Stadt so?"

"Ich hatte meinen Führerschein schon vor dem Virus. Ganz offiziell, mit Schule, Prüfung und all dem Zeug..." Er grinste schief. "Wenn ich gewusst hätte wie es mit der Welt weitergeht, hätt ich mir das Programm wahrscheinlich gespart. Und du? Schonmal Auto gefahren?"

"Die meisten Menschen sind Idioten ... oder folgen welchen." Er von sich selbst nicht behaupten zu wissen wie die Menschen so sind aber die, die er bis heute kennengelernt hatte entsprechen in Etwa seiner knappen Beschreibung.
"Kaiserburg. Ich soll mich dort mit einem Maksim treffen. Kennst du den?"


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 Betreff des Beitrags: Re: Straßen
Ungelesener BeitragVerfasst: 29. Sep 2015 08:06 
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„Jaah, wahrscheinlich.“ entgegnete Charlie nachdenklich ehe sie ihren Ellenbogen an der Plastikverkleidung des Vans abstützte und ihren Kopf gegen ihre locker geballte Faust lehnte. „Ist es wenigstens so, wie Du es dir vorgestellt hast?“ fragte sie während ihre blauen Augen die vorbeiziehende Straße beobachteten. Erst nachdem er mit kurzen, knappen Worten geschilderte hatte, wie die Situation in München gewesen war, schaute sie zurück zu ihm. „Wie passt Du in das Ganze hinein?“ fragte sie interessiert. „Warum gehst Du fort, wenn man dort relativ ruhig leben kann? Klingt doch nachdem Paradies… irgendwie.“

„Kaputt.“ Da Lukas mit ihrer Antwort, wie ihre Stadt war, nicht sonderlich viel anfangen konnte, fuhr Charlie fort: „Die Stadt ist gespalten. Die größeren Tribes geben zwar vor, sich zu kümmern, aber ich glaube, in Wirklichkeit haben sie ihre eigenen Pläne. Wie jeder Mensch...
Na ja, der Disput frisst die knappen Ressourcen auf, die Straßen sind unsicher. Eigentlich schadet er vor allem den kleineren Tribes oder denen, die gar keinen haben. Doch sobald man auf einer Seite steht...“
Sie hielt inne, da Erinnerungen an ihren Bruder ihre Gedanken wie eine Flutwelle überschwemmten ehe sie mit ihren Schultern zuckte, um ihn wieder aus ihrem Kopf zu vertreiben. „So oder so, die Chance ist hoch als Kollateralschaden zu enden. Aber wahrscheinlich habe ich nicht das Recht so etwas zu sagen. Ich habe auch nie etwas für die Stadt getan.“ gab sie mit einem schiefen, freudlosen Lächeln zu ehe sie erneut aus dem Fenster starrte.

„Das schöne Geld, Du hättest es lieber ausgeben sollen als es noch etwas wert war.“ scherzte Charlie wohlwissend, dass der Virus unmöglich vorherzusehen war. „Stell dir mal vor, was Du dir davon alles hättest kaufen können! Irgendwie ist es aber auch beruhigend. Vielleicht hättest Du mich ohne Führerschein überfahren oder Du wärst auf dem Weg von München hierher in eine Verkehrskontrolle gekommen. Hätte übel ausgehen können.“ Obwohl sie die Dinge zum Spaß sagte, wurde ihr nebenbei bewusst, dass ihr erstes Zusammentreffen durchaus auch anders hätte ausgehen können. Tja, jeder Mensch war sterblich, auch sie. „Ich?“ hakte sie ungläubig nach als Lukas fragte, ob sie schon einmal Auto gefahren war. „Nein. Noch nie.“

Charlies Körper erstarrte beim Klang des Namens für einen kurzen Augenblick zu Stein. Ausdruckslos blickte sie ihm entgegen und versuchte erneut an seinem Gesicht abzulesen, um was für einen Typ Mensch es sich bei Lukas handelte.
„Ja, sicher.“ antwortete sie und versuchte dabei möglichst gleichgültig, ein stückweit locker und neutral zu klingen. „Wer kennt ihn nicht?“ fügte sie fragend hinzu und zwang sich zu einem Unschuldslächeln. Da es ihr nicht allzu gut gelingen wollte, wendete sie ihren Blick abrupt ab und starrte aus dem Fenster. Ein ungutes Gefühl überkam sie und sie fing an, nervös an ihrem Fingernagel zu kauen. Die Kaiserburg war der letzte Ort, an sie in jenem Moment wollte. „Weißt Du, Du kannst mich da vorne rauslassen.“ sagte sie nach einem kurzen Augenblick der Stille und legte ihre Hand bereits an den Türgriff ehe der Van langsamer geworden war. „Von hier aus habe ich es nicht mehr weit und ihr müsst nur noch einmal abbiegen und dann immer geradeaus!“

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 Betreff des Beitrags: Re: Straßen
Ungelesener BeitragVerfasst: 29. Sep 2015 15:34 
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Tauschhändler
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Lukas dachte einen Moment lang nach. Hatte er überhaupt Vorstellungen von Nürnberg? Eigentlich hatte er keine großen Erwartungen, schlussendlich war es doch nur eine Stadt wie jede andere auch und die Szene vorhin auf der Straße bekräftigte ihn in der Annahme, das sich auch die Bewohner der einzelnen Ortschaften sich nicht wirklich voneinander unterschieden. "Eigentlich schon...", schien ihm die wahrheitsgetreuste Antwort auf ihre Frage zu sein. "Hast du schonmal daran gedacht die Stadt zu verlassen? Woanders hinzugehen?"
Während der Fahrt war Lukas' Blick fast durchgehend auf die Straße gerichtet. Nur hin und wieder sah er zu seiner Beifahrerin. "Auch wenn sich in München scheinbar niemand mehr an den Kragen will, lebt man in einem Tribe immer noch angenehmer als ohne. Lares, der Gründer dieses Tribes, hat mich gebeten nach Nürnberg zu fahren... deshalb bin ich hier... Gehörst du zu einem Tribe?"

Lukas konnte sich ein verachtendes Schnauben nicht verkneifen. "Überall der gleiche Mist." antwortete er auf Charlies Beschreibung Nürnbergs Situation. "... überall der gleiche Mist...", wiederholte er leise, mehr für sich selbst. "Du musst nichts für die Stadt getan haben um zu erkennen wie blödsinnig das Alles ist.", erklärte er ruhig. "Ich muss auch nicht Gandhi sein um zu erkennen das man mit Gewalt nichts erreicht..."

"Davon hätt ich jetzt auch nichts mehr."
, Lukas grinste schief als Charlie meinte, er hätte das Geld besser ausgeben können. Dann lächelte er. "Lares hätte mich getötet, wenn sie den Wagen beschlagnahmt hätten..."
"Ich brings dir bei.", erklärte Lukas kurzerhand als Charlie meinte sie sei noch nie Auto gefahren. "Kennst du den Nordostpark? Dort findest du mich später. ... Lares ist immer auf der Suche nach neuen Leuten. Und jemand der sich in der Stadt auskennt, den empfängt er sicher mit offenen Armen." So wie er Lares kannte, musste Charlie überhaupt nichts können um von ihm mit offenen Armen empfangen zu werden... Wahrscheinlich hätte er zur Begrüßung schon ganz andere Sachen geöffnet...

Lukas sah zu Charlie, grinste als sie fragte, wer Maksim denn nicht kennt. "Ich."

"Sicher? Wenn du mir sagst wo du hinwillst, bring ich dich hin.", bot er ihr an als sie plötzlich abgesetzt werden wollte. "Aber ich werd dich von nichts abhalten..." Lukas verlangsamte das Temo und kam schlussendlich am Straßenrand zum Stehen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Straßen
Ungelesener BeitragVerfasst: 2. Okt 2015 12:23 
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„Ich weiß nicht.“ entgegnete Charlie auf die Frage, ob sie schon einmal darüber nachgedacht hatte, die Stadt zu verlassen und woanders hinzugehen. Sie wusste es wirklich nicht. Um ehrlich zu sein war ihr dieser Gedanke auch noch nie gekommen. Er klang so absurd. Sie bekam ihr Leben einfach nicht auf die Reihe. Weder allein, noch in Gesellschaft. Wie sollte es erst laufen, wenn sie nicht einmal mehr ihre Brüder hatte? „Ich habe Familie hier.“ fügte sie schulterzuckend, fast schon entschuldigend hinzu. Kaum waren ihr die Worte jedoch über die Lippen gekommen, wurde ihr bewusst, dass ihre Geschwister kein Grund, sondern lediglich ihre Ausrede waren. Tommy hasste sie für ihre Art und es sah nicht so aus, als würde sich daran jemals etwas ändern. Somit gab es in Nürnberg nicht mehr viel für sie. Dennoch war die Stadt ihre Heimat und sie zu verlassen, kam ihr wie ein Verrat vor. Zudem hatte sie Angst vor dem Unbekannten.
Lukas seine Frage, ob sie einem Tribe angehörte, verneinte Charlie mit einem leichten Kopfschütteln. „Ich habe vor, mich den New Toxics anzuschließen. Sie sind neu in Nürnberg.“ fügte sie erzählend hinzu. „Mal sehen.“ murmelte sie und betrachtete einen Wimpernschlag lang unsicher ihre Hände. „Vielleicht ändert sich dann wirklich mal etwas?“

„Überall der gleich Mist.“ schnaubte Lukas. „Scheint so, ja.“ entgegnete Charlie und ließ ihren Kopf gegen die Rückenlehne fallen ehe sie erschöpft die Augen zufallen ließ. Aufmerksam hörte sie seiner ruhigen Stimme und dem monotonen Fahrgeräuschen zu. Erst als er zu Ende gesprochen hatte, blickte sie zurück zu ihm. Ein leichtes Lächeln erschien auf ihrem Gesicht. „Gandhi?“ wiederholte sie schmunzelnd. „Stimmt, den gab’s ja auch mal.“ fügte sie in einem ersteren Tonfall hinzu. „Kommt mir vor, als wäre das Ewigkeiten her.“

„Kann ich mir vorstellen.“ lächelte Charlie und warf einen Blick über ihre Schulter. Da Lukas ebenfalls lächelte, ging sie davon aus, dass das mehr oder weniger ein Spaß von ihm gewesen war und Lares, sein Anführer, ihn niemals töten würde. „Sind ja doch eine ganze Menge Sachen.“ Doch in ihren Augen waren es eben auch nur Sachen. Sie mochten wichtig sein, doch ein Menschenleben war definitiv wichtiger. Obwohl sie neugierig war, widerstand sie der Versuchung ihn zu fragen, was sich in den ganzen Kisten und Kartons befand.

„Echt?“ hakte Charlie nach während sie ihr Glück kaum fassen konnte. Sofort war sie Feuer und Flamme für die Möglichkeit, Autofahren zu lernen. „Das wär ja so cool!“ Als Lukas den Nordostpark erwähnte, nickte sie begeistert.
„Dankeschön.“ fügte Charlie ruhiger hinzu und strich sich eine Strähne ihres blonden Haares hinter das Ohr. Sie widerstand dem Drang, ihn nochmals zu fragen, warum er sich ihr gegenüber so nett und zuvorkommend verhielt. Normalerweise war sie anderes gewöhnt. Von daher verunsicherte sie sein Verhalten gelegentlich.
„Ist er nett? Also Lares? Dein Anführer?“ Charlie konnte sich nur schwer vorstellen, dass sich jemand eine so unselbstständige Person wie sie freiwillig ans Bein binden würde.

„Ich.“ grinste Lukas. Unsicher zog Charlie den Mundwinkel hoch und bedachte ihn mit einem schiefen Lächeln. Sie würde ihn gerne vorwarnen, aber sie traute sich nicht. Was wenn sie sich doch in ihm irrte und er haargenau wie Maksim war? Am Anfang waren sie alle nett... „Nicht nötig, ich denke, Du hast genug getan.“ lehnte sie sein Angebot, sie zu den New Toxics zu fahren, ab. Es klang weitaus abweisender als sie es beabsichtigt hatte. Von daher fügte sie milde lächelnd hinzu: „Aber danke trotzdem.“ Nachdem Lukas den Wagen am Straßenrand gestoppt hatte, öffnete sie die Autotür. Frische, warme Luft wehte ihr ins Gesicht. „Pass auf dich auf. Wie gesagt, es gibt hier nicht viele Leute die gebremst hätten.“ Mit den Worten ließ sie die Tür schweren Herzens ins Schloss fallen.

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